Darstellungen in der Ökonomie

Jedermann hat ein persönliches Bild der Welt, das er mit Anderen abgleicht. Er kommuniziert. Darin unterscheiden Ökonomen sich nicht von anderen Menschen.

Die praktischen Mittel der Kommunikation variieren je nach dem Abstraktionsgrad, den man von seinem Gegenüber erwartet. Die Aussagen sind aber prinzipiell die gleichen.

An Beispielen aus dem ökonomischen Weltbild zeigt dieser Abschnitt, wie man mit verbaler Erläuterung einen Sachverhalt beschreibt. Diese Art war bei den ersten Ökonomen beliebt und sie zieht sich bis in die heutige Zeit durch.

Mit der grafischen Darstellung meinen die Ökonomen oft die Veranschaulichung von funktionalen Zusammenhängen. Bei den Ingenieuren heißt das oft Planimetrie oder euklidische Geometrie der Ebene. Die Berechnung von Dreiecken mit Winkelfunktionen ist etwas komplizierter und wird „Trigonometrie“ genannt. Hier hat die Ökonomie einige Entsprechungen, die im sogenannten „Marktdiagramm“ dargestellt werden.

An einer algebraischen Darstellung kommt der moderne Ökonom nicht vorbei. Die Reaktionen der Wirtschaftsteilnehmer werden mit funktionalen Zusammenhängen erläutert. In detaillierten Marginalanalysen gelangt man immer zu Grenzbetrachtungen, die mit Steigungswinkeln grafisch dargestellt wird. Algebraisch entspricht diese Sichtweise der ersten Ableitung einer Funktion.

Bei unbekannten Parametern der Funktionen nähert man die wirklichen Verläufe mit ökonometrischen Schätzungen an. Das erklärt zwar nicht die inhaltlichen Zusammenhänge, aber schafft oft eine brauchbare Annäherung an die beobachteten Entwicklungen.

Aus diesen Analysen leiten die Ökonomen Modelle ab, die einerseits die beobachteten Zusammenhänge vereinfacht abbilden und andererseits zur Aufstellung von Theorien beitragen.

Ein Modell auf Basis der Hypothesen zu Marktfunktionen ist die „Soziale Marktwirtschaft“. Das aktuelle ökonomische System zu der deutschen Gesellschaftsordnung hat nach dem 2. Weltkrieg in besonderem Maße zum wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen.

Hinweis zu den Begriffen:

Ich habe für Sie ein Glossar zusammengestellt, auf das ich nochmals hinweise. Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge alle relevanten Begriffe der qunatitativen Ökonomie erklärt.

Lernziele:

Sie lernen, wie Ökonomen sich artikulieren und wie sie die Ergebnisse ihrer Tätigkeiten kommunizieren – verbal, grafisch und algebraisch.

Die Grundlagen von Modellen und Theorien werden entweder induktiv oder deduktiv gewonnen. Sie sind die Basis für ökonomische Analysen und Prognosen.

Die wirtschaftliche Grundordnung Deutschlands ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie lernen die Stärken und Schwächen des Systems kennen und die ordoliberale Basis.

Kontrollfragen:

Welche Basis hat der klassische Liberalismus?

Warum müssen die Voraussetzungen ökonometrischer Erkenntnisse hinterfragt werden?

Was ist der Regressionskoeffizient?

Warum reduziert man in einem Modell die Komplexität?

Wer ist der geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft?

Was ist das Subsidiaritätsprinzip?

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Nächsten Wissenschaftler mit Bedeutung für die Ökonomie:

Hermann Heinrich Goossen. 

Beschreiben sie seine Grundideen zur Nutzentheorie und deren Quantifizierung. Er setzt eine Betrachtungsweise in die ökonomische Theorie um, die unter dem Begriff des "Utilitarismus"entstanden ist. Das ist lediglich ein Hinweis, Sie brauchen das Referat nicht so weit auszudehnen.

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Skripte zum Download

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12 Marktdiagramm.xls55.5 KB
Lehre der Ökonomie.pdf5.38 MB
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