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IP 

IP (Internet Protokoll) IP bedeutet Internet Protocol und sorgt für genaue Adressierung in Netzwerken. Oft werden auch die Begriffe IP-Nummer oder IP-Adresse verwendet. Die IP ist eine Art Name, Adresse oder Telefonnummer die jeden Rechner (Host), der direkt ans Internet angeschlossen ist, zweifelsfrei Identifiziert solange dieser Rechner die IP beibehält.

Es gibt 2 Arten von IP-Adressen:

Feste IP-Adresse / IP-Nummer findet man bei Servern die permanent mit ihrem Namen (IP-Adressen) im Internet erreichbar sind.

Dynamische IP-Adresse / IP-Nummer Zugangs-Provider wie 1&1, T-Online oder AOL, vergeben dynamische IP-Adressen bei jeder Internet-Einwahl.

Jeder Computer im Internet besitzt eine eindeutige Nummer. Diese Internet-Nummer besteht aus Zahlen, (aus 4 Oktetten) die in 4 Bereiche unterteilt sind. Da man sich diese Nummern schlechter merken kann, werden zusätzlich zur IP-Adresse die Domainnamen verwendet.

Durch die Aktivierung bei einem Provider wird dem Domainnamen eine nur für ihn eindeutige IP-Adresse zugewiesen. Diese Zuordnung von IP-Adressen zu Domainnamen geschieht mit Hilfe des Domain Name Service (DNS). Jeder von uns kennt die Suchmaschine Google und jeder kennt auch den Domainnamen www.google.de nur wer kennt die IP Adresse von Google? Diese lautet 64.233.183.147 und um die momentane IP Adresse ihres Rechners herauszufinden klicken Sie auf den folgenden Link http://www.wieistmeineip.de/.

 Als die IP entwickelt wurde, gab es keine Klassen von Adressen, weil man dachte, dass 254 Teilnehmer mehr als genug für ein Netzwerk von Universitäts- und Forschungscomputern sein würde. Als die Anzahl der Netzwerke wuchs, wurden die IP Adressen in Klassen aufgeteilt. Es ist ein 12 steliger Zahlencode entstanden der durch Punkte getrennt wird z.B. 172.116.122.204. und aus 32 Bit besteht. Dieser Zahlencode ist in zwei Teile unterteilt Netzwerkbereich und Host " Bereich.

Einer Kasse A stehen 8 Bit für den Netzwerkbereich und 24 Bit für den Hostbereich zur Verfügung. Somit kann man 2^8 = 256 Netze mit jeweils 2^24 - 2 = 16777214 (Rechnern in jedem Netz) organisieren. Deswegen existieren nur wenige A - Klasse Netzwerke, jedes bestehend aus vielen Hosts. Es gibt mehr B-Klasse und C Klasse Netzwerke, jedes mit weniger Hosts.

Funktion 

Die IP Adresse ist die Grundlage der Kommunikation im Internet. Ohne IP können Sie keine Seiten aufrufen keine Emails empfangen oder versenden. Wenn Sie sich per Telefon, DSL-Verbindung, Kabelmodem oder über andere Zugangswege in das Internet einwählen, dann identifiziert die IP-Adresse den Computer ihres Providers, über den Sie sich in das Internet eingewählt haben. Denn nicht Sie, sondern ihr Zugangs-Provider ist fest mit dem Internet verbunden.

Typischerweise erhalten Sie bei jeder Einwahl eine andere IP-Adresse. Denn ein Provider hat eine Vielzahl von Rechnern mit jeweils eigener Adresse. Besonders gilt dies natürlich für die großen Provider. Sie werden bei Ihrer Einwahl nach dem Zufallsprinzip mit einem der Zugangsrechner verbunden.

Ihnen wird die IP-Adresse also nicht dauerhaft zugeordnet, sondern nur für die Zeitdauer ihrer Internet-Sitzung (Dynamische IP Adresse). Nur der Zugangsprovider weiß, zu welchem Zeitpunkt welcher Kunde welche IP-Adresse hatte, der von Ihnen adressierte Server hat darüber aber keine Kenntnis. Jedoch lässt sich anhand der IP-Adresse immerhin noch erkennen, welchen Provider Sie für den Internet-Zugang nutzen.

In besonderen Fällen kann vom Provider die Herausgebe von den genauen Kundendaten zu einer IP Adresse verlangt werden. Damit soll den Hackern und illegalem Music Downloads im Internet in Zukunft das Handwerk gelegt werden. Der Zugang zu den Kundendaten ist momentan noch etwas müheselig dies soll sich in Zukunft aber ändern eine Gesetzes Änderung ist bereits in Planung.

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Quellen

http://daten.rehbein.net/

http://www.seo-konkret.de/suchmaschinen-glossar

http://www.elektronik-kompendium.de

Steve McQuerry: Interconnecting Cisco Network Devices, München 2000.