Ganzheitliche Ökonomie
Die Ökonomie basiert auf Gütern und Güter sind im ökonomischen Sinne sowohl Produkte, als auch Leistungen. Beide werden gebraucht, um gemeinsam einen Nutzen zu stiften, oder wie es in der Ökonomie genannt wird „ein Bedürfnis zu befriedigen. Welche Güter werden produziert und wer bestimmt die Zusammensetzung der Güter? Wir leben in einer technisch- naturwissenschaftlichen Gesellschaft und deshalb ist die Ausprägung und Gestaltung unserer Güter mehrheitlich das Ergebnis von Technik.
Eine Basistechnik begründet langfristige Wachstumspotenziale. Für Basistechniken stehen Erfinder wie Stephenson, Watt, Marconi, Daimler. Innerhalb dieser Technik entstehen ( neue ) Produkte und Leistungen. Die Güter waren vor der Innovation der Technik nicht möglich und oft nicht einmal denkbar.
Die Güter und der Bedarf an Gütern werden von der Gesellschaft bestimmt, wobei die Technik die Möglichkeiten offeriert und die Ethik, das Wertesystem der Gesellschaft, die Ausnutzung der technischen Möglichkeiten und die Preise der Güter.
Sie lernen die Termini Gesellschaft, Wissenschaft, Güter und Werte als die Grundlagen der Ökonomie zueinander in Beziehung zu setzen.
Die Ökonomie operationalisiert die Werte und steht auf einer oberen Stufe der Entwicklungspyramide. Sie hat noch geringere Spanne und noch größere Tiefe. Sie schließt zwar viele Bereiche aus den unteren Stufen der Pyramide aus und betrachtet nur ein eingeschränktes Spektrum von Werten, aber sie transzendiert die Bedeutungspyramide bis in die Gesellschaft hinein.
Die Gesellschaft äußert ihre Präferenzen im Wertesystem. Sie setzt die Rahmenbedingungen, innerhalb derer Ökonomie stattfindet. Die Gesellschaft steht über den ökonomischen Kern (siehe Tiefe) rückwirkend auch unter dem Einfluss der Ökonomie. Sie gibt der Politik Rahmenbedingungen und Ziele, aber wird von der Politik, der Ökonomie, der Wissenschaft und der Ethik gestaltet.
Sie lernen zukünftige Entwicklungen einschätzen, denn die tatsächliche, realisierte Technik folgt den möglichen, in den Naturwissenschaften begründeten Entwicklungen erst um viele Jahre.
In diesem Teil der Vorlesungsreihe lernen Sie mit Kant’s „Kritik der reinen Vernunft“ einen Baustein des abendländischen Weltbildes kennen. Eine kurze Einführung in die Relativitätstheorie stärkt ihr Verständnis für die konträre, deduktive Erkenntnisfindung des Albert Einstein, dem Erfinder für die wesentliche technische Basis unserer Welt.
Auf der anderen Seite gesellschaftlicher Grundlagen steht die Kunst. Kunst ist gerade nicht die gerichtete, berechenbare Informationsübermittlung, wie Claude E. Shannon sie begründet hat. Ein Künstler ist in der Lage, ein Gefühl zu erzeugen und es anderen zu vermitteln (Tucholski). Ein ganz kurzer Einblick in Fragen zu Kunst beleuchtet dieses kulturelle Feld.
Lernziele:
Wesentliche Grundlagen unserer Ökonomie werden aus der Technik abgeleitet, die ihre Basis im Gesellschaftssystem hat. Die Erkenntnisfindung ist in der europäischen Kultur rational und induktiv.
Sie lernen die Erkenntnisphilosophie der großen europäischen Denker kennen. „Die Kritik der reinen Vernunft“ ist der Abschluss einer verwirrenden Vielfalt von Erkenntnistheorien aber auch die Eingrenzung unseres Weltbildes.
Sie erhalten einen kurzen Einblick in die Spezielle Relativitätstheorie.
Kontrollfragen:
Was ist ein „Holon“?
Wie beeinflussen die Werte der Gesellschaft die Ökonomie?
Wie werden nach Kant Erkenntnisse gewonnen?
Was sind die Basisgrößen der Physik?
Welche Technik/Produkte verbinden Sie mit den Erkenntnissen der Speziellen Relativitätstheorie?
Wofür hat Einstein den Nobelpreis erhalten?
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Nächster berühmte Wirtschaftstheoretiker: Adam Smith
Beschreiben Sie neben seinem Lebenslauf die Hauptideen seines Werkes "Wealth of Nations". Gehen Sie auf die Arbeitsteilung und die Vergütung der Produktionsfaktoren ein. Wenn Sie entsprechende Hinweise finden, diskutieren Sie ebenfalls die Bildung und Ausbildung der Bevölkerung und der Arbeiter.
Das Skript zur ganzheitlichen Ökonomie ist vorläufig vollständig.
| Anhang | Größe |
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| 10 Ganzheitliche Ökonomie.pdf | 3.77 MB |
Mikroökonomie