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Rahmenbedingungen der Ökonomie

 

Unter welchen Umständen entwickelt sich welche Ökonomie? Welche Ordnung (Energie) wird der Wirtschaft zugeführt? Kann die Wirtschaft sich autopoietisch aus eigener Kraft weiterentwickeln? Die Antworten auf diese Fragen werden in der Vorlesung zu den Rahmenbedingungen der ökonomischen Entwicklung diskutiert.

 

Nur offene Systeme sind überhaupt zur Evolution fähig. Sie erhalten aus der Umgebung negative Entropie oder, will man es positiv ausdrücken: Ordnung. Mit diesem Bild des offenen Systems „Wirtschaft“ besprechen wir die Einflüsse, die das System in Bewegung halten und weiter entwickeln. Zum besseren Verständnis seien einige Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit genannt: natürliche Ressourcen, Energieträger, Bildung, Kreativität, Ethik und Moral, Wissenschaft, Basistechniken, usw.

 

Solche offenen Systeme sind über ihren aktuellen Zustand und ihre Vorgeschichte zu beschreiben. Sie haben keine eigene Dynamik, sondern leihen sie sich von den sie umgebenden Trajektorien der Einflüsse. Ihre Evolution ist irreversibel, denn die interne Entwicklung hin zum thermodynamischen Gleichgewicht definiert sozusagen den Zeitpfeil als zunehmende Entropie. Evolution ist ein beständiges Werden und Vergehen.

Die Analyse der Rahmenbedingungen gibt also Hinweise auf die wirtschaftliche Evolution, ihre Dynamik und die möglichen Wege in die Zukunft. Sie lässt Rückschlüsse auf die Potenziale zu, aber auch auf die konkreten Handlungsmöglichkeiten zur Steuerung langfristiger Entwicklungen mit ökonomischen Konsequenzen. Der Blick auf die Entwicklung der externen Faktoren schärft die Sicht für die Evolution der Ökonomie.

Einige zentrale Fragen der Vorlesung sind:

Was ist die Ökonomie?

Was sind die Rahmenbedingungen?
Was ist das ökonomische Prinzip?
Was hat unsere Ökonomie geprägt?
Wie kommen ökonomische Entwicklungen zustande?
Welche Entwicklungen haben Einfluss auf die Ökonomie?
Was macht die Menschen zufrieden?