Inhalt
1. Einleitung
2. Definition
3. Bestandteile
4. Fazit
1. Einleitung:
Einleitend kann gesagt werden, dass für Unternehmen die einfache Präsenz im WWW schon lange kein Mysterium mehr ist und zum Firmenauftritt einfach dazu gehört. Viel wichtiger ist es aber, nicht nur vertreten zu sein, sondern auch gefunden zu werden.
Gefunden wird man am leichtesten über Suchmaschinen, vorausgesetzt man versteht es Suchmaschinen als Marketinginstrument zu nutzen. Zu beachten ist hier die Entwicklung der vergangenen Jahre, in der sich immer mehr die Popularität und die Benutzung des Internetdienstes ’Suchmaschine’ herauskristallisiert. Sowohl private, als auch geschäftliche Nutzer beziehen einen immer größer werdenden Teil der benötigten Informationen über sie. (Vrgl. GREIFENEDER 2006, S.11)
Die Fragestellung lautet nun wie folgt: „Wie schafft es ein Unternehmen über Suchmaschinen Gewinne zu erzielen und auf welche Bestandteile muss dabei geachtet werden?“
2. Definitionen:
Suchmaschinen
Sie sind ein auf dem Internet basierender Dienst, welcher das Web durchsucht. Durch sie wird es ermöglicht, relevante, im Zusammenhang mit einem selbst eingegebenen Suchbegriff stehende Informationen, anzuzeigen. (Vrgl. 2.HILDEBRANDT 2008, S.1)
Für weitere Informationen empfehle ich den Eintrag im Kompendium zu lesen (’Suchmaschine’).
Marketing
Darunter versteht man die Bemühung eines Unternehmens, sich auf seine Märkte und seine Kunden bzw. Absatzmöglichkeiten, zukunftorientiert auszurichten. Als Ziel des Marketings versteht man das Erreichen eines maximalen Ertrages. Dies geschieht mit Hilfe eines am Unternehmen ausgerichteten Marketing-Mixs. (Vrgl. WIRTSCHAFTSLEXIKON.NET 2008, Marketing)
Auch hier verweise ich für weitere Informationen auf das Kompendium (’Marketing’).
3. Bestandteile:
Am Beispiel der Werbemöglichkeit ’Google AdWords’ und angelehnt an die Studie ’Die Landingpage – Turbo oder Bremse’, soll nun das Suchmaschinenmarketing mit seinen Bestandteilen erläutert werden.
Die Suchmaschine Google bietet Unternehmen durch AdWords die Möglichkeit, Werbung zu schalten und somit Traffic, d.h. potenzielle Kunden, zu generieren und auf Ihre Web-Präsenz aufmerksam zu machen. Siehe auch Thema ’Google AdWords’ im Kompendium.
Nachfolgende Abbildung kann als generelles Verlaufsschema der Suchmaschinennutzung genommen werden.
ABBILDUNG 1: Verlaufsschema der Suchmaschinennutzung
Der aufgezeigte Verlauf wird nun vertieft in seine fünf Bestandteile aufgeschlüsselt und erläutert.
I ) Surfer mit Suchgedanken
Im ersten Schritt ist dargestellt, dass die im Web surfende Person, mit dem Grundgedanken etwas, beispielsweise ein Produkt, zu suchen, den Dienst einer Suchmaschine nutzt. In diesem Falle handelt es sich um die Suchmaschine ’Google’.
II ) 2 Ergebnisse
Nach dem Suchen des Suchbegriffes gibt Google im Allgemeinen zwei Arten von Ergebnissen aus. Erstens Ergebnisse abhängig von der Findability und zweitens Ergebnisse abhängig von der Keywordgestaltung in AdWords.
III ) Ergebnis über Findability
Wie auch im Kompendium beschrieben (siehe Findability und Robots), findet sich der Betreiber einer Internetpräsenz nur in Abhängigkeit von der Indizierung durch die Robots. Eine gute Findability erhöht zwar den Traffic der auf die Site gelangt, ist jedoch nicht Kernpunkt des Suchmaschinenmarketings. (Vrgl. VORLESUNGEN.INFO 2008, Glossar)
Dies kann mithilfe der Konversionspyramide begründet werden.

ABBILDUNG 2: Konversionspyramide (5.HILDEBRANDT 2008, S.1)
Wirft man nun einen Blick auf Abbildung 1 und betrachtet den Verlauf von ’Ergebnis über Findability’ bis hin zum ’Warenkorb’, so kann man im Bezug auf die Konversionspyramide Schlüsse ziehen. Von 100 Besuchern der Seite werden wohl 88 bis hin zum eigentlichen Kaufinteresse, also dem Warenkorb, wegfallen.
Der Wegfall ist begründet durch das Ergebnis der Findability. Nur in geringem Maße sind die Suchergebnisse so spezifisch, dass der Kunde sich durch die aufgerufene Site am Ende seiner Suche fühlt.
IV ) Ergebnis über Adwords
Laut Kai Radanitsch, einem Beteiligten an der im Quellenverzeichnis aufgeführten Studie, sollte der vierzeilige AdWordtext folgende Attribute besitzen:
“ Das optimale Adword antizipiert die Gedankenwelt des Users, erweitert sie um die Verkaufsargumente des Anbieters und leitet bereits den Salesprozess der Landingpage ein.“ (RADANITSCH 2008, S.3)
Im Gegensatz zu den Findabilityergebnissen sind die Ergebnisse über die Keywords der AdWords meist wesentlich spezialisierter. Die dahinterstehende Site des Werbenden trifft häufig genauer auf den gesuchten Artikel oder die gesuchte Dienstleistung zu.
Wie in Abbildung 1 dargestellt überspringt man einige Stufen der Pyramide und bringt den Surfenden am Besten sofort an das Produkt, bzw. an den Warenkorb. Schafft man dies und unterstützt somit das Kaufinteresse des Surfenden, so würde die Wegfallquote bis zum Kauf geringer ausfallen.
Laut der angefügten Studie der Zieltraffic AG sollte der informierende Charakter der Site jedoch nicht verloren gehen. Die Inhalte der Landingpage sollen…
· …eine innere Logik aufweisen,
· eine Argumentationskette beibehalten und
· auf Usability
· und Layout geprüft sein. (RADANITSCH 2008, S.3)
V ) Usability
Diese im Kompendium als ’Benutzerfreundlichkeit’ beschriebene Eigenschaft einer Seite ist auch ausschlaggebend für die Konversionsrate und dem damit verbundenen Ertrag. Für detailliertere Informationen bitte ich darum im Kompendium nachzulesen.
4. Fazit:
Ein AdWords-unterstützes Suchmaschinenmarketing, bzw. ein allgemein versiertes Suchmaschinenmarketing hilft dabei, das WWW als Absatzmarkt zu erschließen und neue Potenziale zu schaffen.
Um die Kosten, welche mit dem Betreiben einer Website bzw. eines AdWords verbunden sind zu rechtfertigen, ist es forderste Prämisse das Maximalprinzip zu verfolgen. Aus gegebenem Mitteleinsatz einen maximalen Ertrag zu erzielen.
Dennoch sollte man nicht das Budgetdenken anwenden, sprich einen fixen Betrag im Kopf haben und von ihm ausgehend AdWords betreiben, sondern vielmehr die Rentabilität sehen und durch eine permanente Aktualisierung und Anpassung der verbundenen Keywords, zukunftsorientiert handeln.
Abschließend sind jene Unternehmen so loben die sich bereits früh dem Marketing über Suchmaschinen verschrieben haben und jene zu ermahnen, die bis heute diesen Weg noch nicht beschritten haben. Die Vorreiterstellungen sind bereits belegt und es haben sich Kompetenzen entwickelt die nur schwer aufzuholen sind. Dennoch zeigen unter Anderem die Daten des ’Google Analytics’, dass auch Neueinsteiger gute Erfolge verzeichnen können und immer noch gute, wenn nicht sogar wachsende Chancen gegeben sind.
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QUELLEN:
1.) GREIFENEDER, HORST (2006): Erfolgreiches Suchmaschinenmarketing. Wie Sie bei Google, Yahoo, MSN und Co. Ganz nach oben kommen. Wiesbaden.
2.) HILDEBRANDT, TILO (2008): Zur Funktionsweise von Suchmaschinen. http://www.vorlesungen.info/Internet_Marketing_Teil1 (22.10.2008).
3.) WIRTSCHAFTSLEXIKON24.NET (2008): Marketing. http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/marketing/marketing.htm (16.11.2008).
4.) VORLESUNGEN.INFO (2008): Glossary. Glossar. http://www.vorlesungen.info/glossary#term95 (16.11.2008).
5.) HILDEBRANDT, TILO (2008): Das Relevanz-Prinzip. http://www.vorlesungen.info/Internet_Marketing_Teil1 (22.10.2008).
6.) RADANITSCH, KAI / ZIELTRAFFIC AG (Hrsg.) (2008): Die Landingpage. Turbo oder Bremse?. 15 Praxisbeispiele zur AdWords-Landingpage-Optimierung. http://www.zieltraffic.de/news_pr/presse_pr/publikationen/2008/die_landingpage_turbo_oder_bremse (19.11.2008).
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| Verlaufsschema-Suchmaschine.jpg | 61.81 KB |
| Konversionspyramide.jpg | 59.3 KB |