Klausuren und Tests
Ich stelle Ihnen einige typische Fragen vor und verweise auf Lösungsmöglichkeiten.
Falls einige Informationen aus den ersten Vorlesungen nicht mehr präsent sind, schauen Sie noch einmal auf der Einführungsseite nach. Dort habe ich auch den Hinweis auf das Glossar gemacht. Es hilft Ihnen beim Nacharbeiten der Texte. Der gesamte Text der Vorlesung kann online gelesen werden in der PDF-Datei "Lehre der Ökonomie". Zur Einführung in die Thematik der Ökonomie und ihrer Randbedingungen empfehle ich den Text zur Ganzheitlichen Ökonomie.
Ich habe in den einzelnen Kapiteln auf dieser Website bereits Kontrollfragen gestellt, die Ihnen das Verständnis erleichtern und mit denen Sie eigene Lücken schließen können.
Hier sind nun Beispielfragen, wie sie in Form und Struktur in der Klausur verwendet werden. Gehen Sie eher davon aus, dass diese Detail-Themen nicht in der Klausur vorkommen.
Ich beantworte gern auch Fragen von allgemeinem Interesse. Zur Wahrung der Chancengleichheit werde ich keine individuellen Hinweise geben. Die Antworten oder Hinweise finden Sie nach Anfrage an dieser Stelle.
Hier nun Beispiele und Lösungshinweise:
1. Erläutern Sie die wichtigsten Kostenbegriffe und ihre ökonomische Bedeutung.
Beginnen Sie mit einer allgemeinen Anmerkung, dass Ökonomen die Kosten heranziehen, um ihre Strategien und Mengeneinsätze zu bewerten. Sie machen berechenbar, wie wettbewerbsfähig sie sind, wenn sie ihre Kosten den Marktpreisen für ihre Güter gegenüberstellen.
Jetzt beschreiben Sie die Kosten:
Fixkosten
Variable Kosten
Gesamtkosten
Dann die Durchschnittskosten zu jeder Kostenart
Wenn Sie jetzt eine einfache Formel zur 1. Ableitung schreiben, ist das sehr gut. Erklären Sie, was die Grenzkosten sind, wie Sie errechnet werden und was sie bedeuten.
Ein Vergleich zwischen Grenzkosten und Durchschnittskosten ist ausgezeichnet.
2. Welche Möglichkeiten hat das Unternehmen, auf Veränderungen der Marktpreise zu reagieren? Verwenden Sie in Ihrer Erklärung die Begriffe: Grenzkosten, Fixkosten, Substitution, Skalenerträge und Grenzproduktivität.
Hinweise: Konkretisieren und interpretieren Sie die Frage. Zum Beispiel geht es darum, auf sinkende Marktpreise zu reagieren. In der ökonomischen Lehre ist das Unternehmen Price Taker und kann nur die Mengen anpassen, die auf den Markt gebracht werden. Es sucht also eine Menge, bei der die Einsatzfaktoren produktiv eingesetzt werden und die Kosten minimal sind. Selbstverständlich kann es auch seine EInsatzfaktoren wählen. Wo liegt das Kostenminimum des Unternehmens?
Sie interpretieren die Frage erst einmal so, dass sie in akzeptabler Zeit beantwortbar ist. Damit geben Sie selbst den Rahmen Ihrer Bearbeitung vor.
Konkrete Hinweise zur Frage:
- Fixkosten sind vom Betrachtungszeitraum abhängig
- Fixkosten senken (Grenzproduktivität steigern)
- Variabilisierung der Fixkosten (outsourcing)
- Skalenerträge steigern durch Netzeffekte, Lerneffekte (Internet)
- Substitution zwischen Arbeit und Know How (Computerisierung)
Wenn Sie darauf hinweisen, dass Sie sich wohlwissend im ökonomischen Rahmen bewegen, ist das gut. Außerhalb dieser Struktur gäbe es sicher eine Reihe anderer Optionen (Preis beeinflussen, Geschäftsmodell ändern, Insolvenz anmelden und Unternehmen zurückkaufen, Unternehmen virtualisieren, ...) Solche Hinweise sind ausgezeichnet und zeugen von Kreativität.
Hier sind nun einige weitere Kontrollfragen.
Erläutern Sie an dem Produktionsgebirge die Partielle und die Totale Faktorvariation.
Welche Funktion liefert die Werte für das Produktionsgebirge in der Neoklassischen Theorie?
Ein Unternehmen ist price-taker. Bei welcher Relation zu den eigenen Kosten kommt es in die Verlustzone?
Welche Effekte können den Skalenfaktor über den Wert von 1,0 steigen lassen? Ist das für ein Unternehmen erstrebenswert?
Welche Bedeutung hat die ceteris paribus Klausel für die ökonomische Theorie?
Ein Haushalt will den Nutzen seines Güterkonsums maximieren. Welche Menge eines unbeschränkt verfügbaren Gutes fragt er nach?
Was ist eine Budgetgerade? Welche Erklärung liefert sie für die Ökonomie der Haushalte. Wie nennen Sie den entsprechenden Sachverhalt beim Unternehmen.
Welchen Wert muss der Unternehmer kennen, um sein Gewinnmaximum zu ermitteln. Wo liegt sein Gewinnmaximum?
Welche Rahmenbedingungen beeinflussen die ökonomischen Strategien der Unternehmer?
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Schwerpunktsetzungen für die Klausur:
Neoklassische Produktionstheorie
Elastizitäten in der Nachfrage
Nutzentheorie der Haushalte
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Die in der Vorlesung angesprochenen Kontrollfragen stehen hier zum Download bereit.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Kontrollfragen II-2.doc | 26 KB |