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Die Entwicklung von Amazon in Deutschland

 

Gründung

Amazon, ein Name hinter dem sich mittlerweile der Marktführer des E-Commerce verbirgt.

Orientiert am Amazonas, einem Fluss in Südamerika, der über 10.000 Nebenflüsse besitzt und der längste und wasserreichste Fluss der Welt ist, entstand der Name „Amazon“. Symbolisch stehen diese Merkmale des Flusses für die Ziele des Unternehmens: schnelle und flächendeckende Verbreitung und das Erreichen vieler Kunden.Jeffrey Preston Bezos

Der Mann hinter dieser Idee heißt Jeffrey Preston Bezos.
Er gründete 1994 amazon.com, Inc. in Seattle (USA), wo sich auch heute noch der Sitz der Unternehmenszentrale befindet.
Ebenso steht „Jeff“ Bezos bis heute an der Spitze des Unternehmens.

Im Juli 1995 ging amazon.com dann erstmals als Internet-Buchhändler in Amerika online.

Nur drei Jahre später folgten Expansionen in die Länder Großbritannien (amazon.co.uk) und Deutschland (amazon.de). Des Weiteren ist Amazon mit eigenen Seiten in den Ländern Österreich (amazon.at), Frankreich (amazon.fr),
China (amazon.cn), Kanada (amazon.ca) und Japan (amazon.co.jp) vertreten.

 

amazon.de

Im Folgenden Abschnitt wird die Erweiterung des Produktportfolios, seit Markteintritt 1998 erläutert.

Auch in Deutschland begann Amazon als reiner Internetbuchhandel. Doch schon ein Jahr später wurde dieses Grundsortiment durch ein umfangreiches Musikangebot erweitert.

Anfang 2000 eröffnete amazon.de seinen DVD & Video Shop, seit 2005 ist sogar der Verleih von DVDs und Videos über Amazon möglich. Im Februar dieses Jahres verkaufte amazon.de diesen Service an LOVEFiLM, ein Unternehmen, an dem Amazon mehrheitlich beteiligt ist.

Es folgten Sortimentserweiterungen aller Art, angefangen bei PC-Zubehör, PC-Spiele und Software über einen Elektronik & Fotoshop bis hin zur Spielwaren & Baby- und Kinderwelt.

Die neusten Shopeinführungen waren im Jahr 2007 der Drogerie & Bad-Shop und der Schuh-Shop. 2008 eröffnete amazon.de in Kooperation mit dem Versandhaus Klingel einen Modeshop und komplettierte damit das Sortiment.

Um bei all diesen Shops, den Onlineshopping Kunden die Möglichkeit zu bieten, ihren Amazon-Account so personalisiert wie möglich zu gestalten, führte amazon.de 2002 "Mein Shop" ein. Damit können Kunden ihre favorisierten Shops und Produkte bestimmen. Gleichzeitig ist "Mein Shop" für amazon.de eine Quelle, um das Kaufverhalten der Kunden zu analysieren.

 

 

Amazon Web Services

Amazon bietet neben den oben genannten Shops auch umfangreiche Web Services für alle User an. Für die Nutzung aller angebotenen Services bedarf es nur einer Anmeldung im Amazon Partnerprogramm.

Schon 1999 gab es bei amazon.de die Möglichkeit als Privatperson sowohl neue als auch gebrauchte Artikel zu kaufen. Diese Artikel waren eine Ergänzung zum eigentlichen Sortiment und wurden nur in den so genannten zShops angeboten. Inzwischen sind sie jedoch auf der normalenWebseite mit integriert.

Amazon aStore ist hingegen eine Variante das komplette amazon.de Produktportfolio auf seiner eigenen Webseite zu integrieren. Werden Artikel über diese Webseite verkauft, bekommt der Besitzer eine Provision.

Zu den neusten Sevices zählen Amazon Simple Pay und Amazon Checkout. Simple Pay ist ein Service, der in direkter Konkurrenz zu ebays PayPal steht. Amazon speichert alle zur Zahlungsabwicklung notwendige Daten eines Kunden und stellt diese dem Kunden, für die Bezahlung in jedem beliebigen Online Shop, zur Verfügung. Amazon Checkout hingegen, ist eine noch umfangreichere Art der Warenkorblösung und für User bestimmt, die fortgeschrittene Programmierkenntnisse besitzen.

Weitere Services sind die Suchmaschine A9, die Speichermöglichkeit Amazon S3 und die Amzon Widgets.

 

Umsatzentwicklung amazon.com, Inc.

Diese rasante Entwicklung und Expansion Amazons, trug jedoch dazu bei, dass in den ersten Geschäftsjahren die Bilanz von amazon.com, Inc. negativ ausfiel. Trotz stetig steigender Umsätze befand sich das Unternehmen im Jahr 2000 mit USD $ 1.411 Millionen im Minus. Erstmals im Jahr 2003 gelang es dem Unternehmen einen Gewinn in Höhe von USD$ 35 Millionen zu erwirtschaften. 2004 erzielte Amzon mit USD $ 588 Millionen seinen bisher höchsten Gewinn und steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um USD $ 553 Millionen.

Gewinnverteilung Amazon 1998-2007

Quelle: eigene Darstellung

 

Das Geschäftsjahr 2007 schloss Amazon.com, Inc. mit einem Umsatz von USD $ 14,835 Millionen und einem Gewinn von USD $ 476 Millionen ab.

Umsatzsteigerung Amazon 1998-2007

Quelle: eigene Darstellung

Prozentual verteilen sich die Anteile der Regionen und Länder an diesem Gesamtumsatz wie folgt: Mit 55% wird der größte Anteil des Umsatzes in Nordamerika erwirtschaftet, Deutschlands Anteil liegt mit einem Jahresumsatz von USD $ 835 Millionen bei 6%. Die restlichen 39% verteilen werden von allen anderen internationales Standorten erwirtschaftet.

Umsatzverteilung

Quelle: eigene Darstellung

Bezogen auf die Produkte und Services die Amazon.com, Inc. anbietet verteilt sich der Umsatz mit 62% auf den Bereich „Media“, 35% im Breichen „Electronics & other Merchandise“ und 3% erwirtschaftet Amazon mit anderen Dingen.

Umsatzverteilung II

Quelle: eigene Darstellung

 

Amazon aktuell

Seit kurzem sind auf amazon.de nicht nur die üblichen Produktbewertungen möglich, sondern auch die Bewertung per Video möglich.

 

Im August 2008 gab Amazon den Neubau eines 3. Logistikzentrums in Bad Hersfeld bekannt. Erst im August 2006 eröffnete Amazon ein neues 70.000m² großes Lager in Leipzig. Das neue Lager wird eine Fläche von 95.000m² haben und ca. 2.500 Mitarbeiter beschäftigen.

 

Erst vor wenigen Tagen eröffnete amazon.de den neuen Shop "Drogerie und Parfümerie", so dass ab jetzt auch Kosmetikprodukte vieler verschiedener Marken über amazon.de erhältlich sind.

 

QUELLEN

http://www.amazon.de/gp/press/info/home

http://www.amazon.com

Anual Report Amazon.com, Inc. 2007

CNET News.com

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Amazon-Jobs

 

http://www.marketingman.de/news/Amazon-startet-eigene-Suchmaschine-A9-35.html