Social software sind onlinebasierte Anwendungen, die Aufbau und Pflege von sozialen Netzwerken unterstützen.
Social software Anwendungen setzen Personen im bottom-up (von unten nach oben) Prinzip zueinander in Beziehung. Ausgehend von den eigenen Interessen hilft social software mit Personen, die gleichartige Vorlieben zu einem Thema haben, in Kontakt zu kommen.[1]
Social software ist ein relativ junger Begriff der für eine grundlegende Wandlung des Internets steht. Der Begriff hat sich ungefähr im Jahr 2002 etabliert, umfaßt aber auch Dienste, die schon länger in Gebrauch sind (z. B. Chat, Diskussionsforen und Newsgroups). [2]
War das Internet bisher durch mehr oder weniger statische Websites geprägt, von denen Surfer Informationen abrufen konnten (top-down Prinzip
), soll künftig der Nutzer mit social software nach dem bottom-up Prinzip Webinhalte aktiv mitgestalten. Social software Anwendungen haben eines gemeinsam; Sie orientieren sich an sozialen Netzwerken. Dabei wird der Nutzer aktiv einbezogen und kann von den Synergieeffekten der Gruppe profitieren. Als Gefahr ist zu erwähnen, dass die Seriosität der Inhalte oft nicht gewährleistet werden kann, da die Quellen in der Anonymität des Internets schwer nachzuvollziehen sind.
Es haben verschiedene Anwendungen das Interesse an social software gesteigert:
- „Weblogs:“ erlauben das Veröffentlichen und Kommentieren von Inhalten,
- „Wikis“: unterstützen die gemeinschaftliche Bearbeitung von Dokumenten,
- „(Instant) Messenger Systeme“: ermöglichen synchrone interpersonale Kommunikation,
- „Kontaktplattformen/Introducer Systems“: repräsentieren und erweitern persönliche Netzwerke der Nutzer.
Mit diesen gewinnt auch die wirtschaftliche Nutzung der social software zunehmend an Bedeutung. So nutzen Unternehmen Weblogs oder das Instant Messaging um sie in ihre interne und externe Kommunikation zu integrieren. Projektteams nutzen social software um ihre Arbeit zu koordinieren und gemeinsam Aufgaben zu erledigen.
Universitäten, Lehrende und Studierende nutzen social software, um unabhängiges und kooperatives Lernen zu unterstützen. [3]
Zusammenfassend kann man unter social software oder social web die online basierte Vernetzung von Inhalten und Menschen verstehen um Synergieeffekte zu erzielen.
[1] Vgl. http://www.uni-koblenz.de/~dkauwaer/blogline/?p=213, zugegriffen am 20.03.2007
[2] Vgl. http://www.schmidtmitdete.de/pdf/soso_einfuehrung.pdf, zugegriffen am 20.03.2007
[3] Vgl. http://www.cio-weblog.de/50226711/was_ist_social_software.php, zugegriffen am 20.03.2007
| Anhang | Größe |
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| Website Qualität.jpg | 42.6 KB |